Roadshow bei EVOCA

Vor der am Dienstag stattfindenden Mitgliederversammlung, setzten die Mitglieder erneut mit einer Pausenaktion ein deutliches Zeichen für den Tarifvertrag.

Viele Betriebsräte und Aktiven aus den umliegenden Betrieben haben bereit ihre Solidarität bekundet.

Ein Schritt …

… nur leider in die falsche Richtung bei dem Kaffeeautomatenhersteller EVOCA

Im November 2018 haben die IG Metall Mitglieder bei EVOCA beschlossen, einen Tarifvertrag zu fordern.

Seitdem herrscht Funkstille. Der Geschäftsführer ging der IG Metall aus dem Weg und ließ über den Betriebsrat mitteilen, dass er zu Gesprächen nicht bereit sei.

Die Betriebsversammlung sollte für die IG Metall der nächste Versuch sein, das Eis zu brechen. Der Hoffnung weicht Ernüchterung: Er werde auch weiterhin keine Gespräche mit der Gewerkschaft führen, so der Geschäftsführer auf der Betriebsversammlung bei EVOCA. Nach diesem Satz verließen er und die Personalchefin den Raum.

“Auf meine Nachfrage an den Geschäftsführer während des Zusammenpackens, wie es nun um unsere Tarifverhandlungen steht, zeigte sich dieser erbost und erklärte abermals, dass er keine Gespräche mit der IG Metall führen werde.
Lieber hält die Geschäftsleitung an ihrem Vorschlag fest, Entgelte über unwirksame Betriebsvereinbarungen zu regeln. Das ist aber rechtlich nicht machbar”, erklärt Christian Herbon, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Gaggenau.

Herbon weiter: “Wer sich nicht von selbst bewegt, der muss dann halt geschoben werden – und zwar in die richtige Richtung.” Die Beschäftigten werden gemeinsam mit der IG Metall Gaggenau die nächsten Wochen genau für diese Bewegung sorgen, so Herbon abschließend.

Quelle: gaggenau.igm.de

“Stille Nacht, …” bei EVOCA

Die Beschäftigten erhöhen den Druck. Mit einer aktiven Mittagspause haben sie ein Signal an den blockierenden Geschäftsführer gesendet.

“Stille Nacht, …”, heilig allerdings nicht. Der Geschäftsführer von EVOCA im Industriegebiet Rastatt reagiert weiterhin nicht auf eine Kontaktaufnahme durch die IG Metall.

Mit verschiedenen Aktionen wird nun der Ton der Gewerkschaft schärfer.

Nahezu alle Beschäftigten des Kaffeeautomatenherstellers haben am vergangenen Dienstag an der aktiven Mittagspause teilgenommen. Die Signale der Beschäftigten waren eindeutig und unmissverständlich.

Sie wollen einen Tarifvertrag, der gute Arbeitsbedingungen und gutes Entgelt regelt.

Quelle: gaggenau.igm.de